Unser Chor am Freiamt-/Hasenberg-Sängertag

Mit 27 Sängerinnen und Sängern beteiligten wir uns am 10. Juni 2018 in Rudolfstetten am Sängertag des Sängerbundes Freiamt-Hasenberg. Es war ein sehr sympathischer, von der Grösse her überschaubarer Anlass. Alle Lokalitäten gruppierten sich um den Dorfplatz, die Wege waren also kurz, und man begegnete sich immer wieder an diesem schönen, warmen Sommertag. Im Zentrum standen natürlich die Darbietungen der 18 teilnehmenden Chöre in der Kirche. Das Interesse an den Auftritten von Seiten der lokalen Bevölkerung, der Anhängerschaft der Chöre und der Sängerinnen und Sänger selber war gross, weshalb die Kirche immer gut gefüllt war. Dabei gilt es gleich anzumerken, dass die Männer deutlich in der Überzahl waren, sangen doch in lediglich fünf Chören Frauen mit.
Natürlich gehörten auch wir als Gemischter Chor zu den Vertretern mit Frauen, die ja bei uns deutlich in der Überzahl sind. Ganz in schwarz gekleidet, aber mit prächtig wirkenden Farbtupfern in Form von Fliegen (Männer) und Foulards (Frauen) präsentierten wir uns in der schwülheissen Kirchenluft unserem erwartungsfrohen Publikum. Unsere Beiträge kamen prima an, angefangen vom Udo Jürgens-Medley mit „Aber bitte mit Sahne!“ und „Mit 66 Jahren“ über George Harrisons „Here comes the sun“ bis zu Hubert von Goiserns „Weit, weit weg!“ Vor allem das letzte Stück erwies sich als Volltreffer, denn wir brachten die Sehnsucht nach der grossen Liebe im Text klanglich sehr ausdrucksvoll zur Geltung, so ausdrucksvoll, dass im Publikum gar Tränen flossen! Entsprechend lang anhaltend war der Applaus.
Nachdem viele von uns noch den Darbietungen der übrigen Chöre gelauscht hatten, besammelten wir uns in einer schattigen Ecke der Festwirtschaft und genossen die fröhliche Stimmung und den Gesang des Berner Trachtenchors Bremgarten und des Jodelclubs Echo vom Hasenberg, die in unserer unmittelbaren Nachbarschaft festeten. Natürlich liessen wir uns in dieser spontanen Gesangsatmosphäre nicht lumpen und gaben ebenfalls einige Ohrwürmer aus unserem Repertoire zum Besten.
Den Schlusspunkt zum gelungenen Fest bildete ein üppiges Nachtessen. Wir hatten am Fusse des Hasenbergs ein echt tolles Fest erlebt!
Unser herzlicher Dank geht an unsere Dirigentin Géraldine Marmier, die uns einmal mehr zu einer Höchstleistung antrieb, unserem treuen „Hofpianisten“ Dominik Brühwiler, der uns mit seiner souveränen Begleitung viel Halt gab, sowie unserem Gesangskollegen Kilian Fäh, der als Rudolfstetten-Friedlisberger Urgestein für uns das ganze Drum und Dran organisierte.

Text: Toni Blaser

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